OMEGA Bocholt e.V.

Ein Hospiz für Bocholt

Sterbenskranke Menschen benötigen eine intensive Betreuung. Für ein menschenwürdiges Leben bis zuletzt sind medizinische, pflegerische und psychologische Unterstützung erforderlich. Aufgaben, mit denen Angehörige zumeist hoffnungslos überfordert sind.

Die Hospiz-Stiftung OMEGA Bocholt bildet mit stationärem Hospiz und ambulantem Hospizdienst das Fundament für die hospizliche Versorgung in der Stadt Bocholt und ihrer Nachbarstädte. Das stationäre Hospiz wurde im Jahre 1993 mit Mitteln der Hospiz-Stiftung Omega Bocholt in der Pflegeeinrichtung „Guter Hirte Bocholt“ eingerichtet.

Vor dem Hintergrund der sich verändernden Altersstruktur der Bevölkerung (demografischer Wandel) stellt sich die Frage, wie lange die Anzahl der Hospizplätze für eine Stadt wie Bocholt mitsamt Umland noch ausreichend sein kann, zumal sie den Bedarf vom Beginn der 1990er Jahre widerspiegelt. Kurz- bis mittelfristig wird sowohl der Bedarf an Hospizplätzen als auch an ambulanter Sterbebegleitung wachsen.


Die Hospiz-Stiftung OMEGA Bocholt ist Trägerin und Unterstützerin des stationären Hospizes im „Guten Hirten Bocholt“. Bei nicht ausreichenden Leistungen der gesetzlichen Versorgung sorgt sie für die finanzielle Grundlage der hospizlichen Arbeit.

In Bocholt leistet die OMEGA Regionalgruppe die fachliche Arbeit im stationären Hospiz, dem ambulanten Hospizdienst sowie dem ambulanten Kinder- und Jugend-Hospizdienst. Zu zentralen Aufgaben zählt auch die Ausbildung von Sterbebegleitern sowie die schulische Vermittlung der Themenfelder Tod und Sterben. Dabei bilden ehrenamtliche Kräfte das Rückgrat der örtlichen OMEGA-Gruppe.

Die Hospiz-Stiftung OMEGA Bocholt erfragt und verwaltet die dankenswerterweise erhaltenen Spenden. Sie dienen ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen und mildtätigen Zwecken, nämlich der:

  • finanziellen Unterstützung von Schwerstkranken, Sterbenden und ihren Angehörigen, wenn für die ambulante oder stationäre Versorgung gesetzlich zustehende Leistungen nicht ausreichen
  • Sicherstellung ehrenamtlicher und fachspezifischer Betreuung von Schwerstkranken und Sterbenden im ambulanten und stationären Bereich
  • Ausgestaltung der Lebensumfelder von Schwerstkranken und Sterbenden
  • Unterstützung der Bemühungen, das Sterben zu Hause zu ermöglichen
  • Förderung von Pflegeplätzen im stationären Bereich